Anders als bei der Vokalmusik besteht bei der Instrumentalmusik die Schwierigkeit, dass die Interessierten erst einmal ein Instrument erlernen müssen. So ist es bei den allermeisten Blasmusikinstrumenten so, dass nicht sofort ein Ton entsteht und schon gar nicht gleich ein Musikstück gespielt werden kann. Auch besteht das Problem, dass man erst einmal ein der Neigung entsprechendes Instrument finden, bzw. haben muss.

Durch Einstiegs- und Schnuppertage wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, sich an verschiedenen Instrumenten auszuprobieren. Sie können hierdurch, das gemäß ihren Stärken, bzw. Interessen zu ihnen passende Musikinstrument herausfinden. Die fachliche Begleitung durch die Dozenten gewährleistet einen entsprechenden Aufbau der musiktheoretischen und instrumentalen Grundausbildung. Durch die Zusammenarbeit der Vereine und den Schulen vor Ort wird gewährleistet, dass die jungen Musiker auch nach der Schule weiterhin musikalisch betreut werden. Das ganze findet in räumlicher Nähe zu ihren Bildungsorten und auch ihrem Lebensraum statt. Sie bekommen die Möglichkeit, ohne sofortige Vereinsmitgliedschaft auch in den Musikgruppen mit zu musizieren. Ebenso steht ihnen der Weg zu weiteren musikalischen Qualifikationen wie z.B. E und D Lehrgängen und Instrumental-Workshops der Kreismusikvereinigung offen.

Das Projekt soll möglichst vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu der Instrumentalmusik ermöglichen. Aber nicht nur die Begeisterung für Musik soll geweckt werden, sondern auch das gemeinschaftliche Erleben, ausprobieren, voneinander lernen und neue eigene Stärken finden, soll vermittelt werden.